Ohne gesunde Kopfhaut kein schönes Haar

geschrieben am 16. September 2021

Es ist nicht verwunderlich, dass die Kopfhaut schnell aus dem Gleichgewicht geraten kann, denn sie ist dünner als unsere Gesichtshaut und überaus empfindlich. Ist die Kopfhaut nicht mehr in Balance, können Schuppen, ein unangenehmer Juckreiz und sogar dünner werdendes Haar die Folgen sein.

Mit einer täglichen Haarwäsche tun wir weder unserem Haar noch unserer Kopfhaut einen Gefallen. Sie entzieht natürliche Öle und der Körper wehrt sich: Die Längen trocknen aus und die Kopfhaut kurbelt die körpereigene Ölproduktion an, was einen fettigen Ansatz zur Folge hat. Ein Teufelskreis, den wir durchbrechen können, indem wir unser Haar nur jeden zweiten oder dritten Tag mit einem milden Shampoo waschen.

… Und ihm ab und zu mal einem Hair-Detox unterziehen, damit es sich regeneriert, langsamer nachfettet und gesünder wird. Ein Mittelweg, der die Haare und Kopfhaut schont, ihnen dennoch die nötige Aufmerksamkeit schenkt.

Tiefenreinigung für eine gesunde Kopfhaut und schöne Haare

Nicht nur der Körper und die Seele profitieren heutzutage von einem Detox-Treatment, auch Haare und Kopfhaut können eine Tiefenreinigung vertragen. Detox-Shampoos, Kopfhaut-Peelings und intensive Pflege-Booster lassen sprödes Haar wieder strahlen und die Kopfhaut wieder atmen. Sie befreien den Schopf von Rückständen, die das Haar mit der Zeit beschweren und die Kopfhaut reizen. Wie gehst du dabei vor?

1. Kopfhaut-Peeling

Es befreit die Kopfhaut besonders effektiv von abgestorbenen Hautschüppchen, Schmutz, Stylingspuren und Silikonen. Durch die angeraute Oberfläche wird die Kopfhaut somit aufnahmefähiger für Seren, Öle und Co. Außerdem wird die Durchblutung angeregt, wodurch das Haar besser wachsen kann.

2. Tiefenreinigung

Nachdem das Peeling ausgewaschen ist, wird das Haar mit einem speziellen Tiefenreinigungs-Shampoo wie z.B. das Detox Shampoo von Grown Alchemist gewaschen. Das befreit Kopfhaut und Haar gründlich, aber dennoch schonend von letzten Ablagerungen und Rückständen. Natürliche Wirkstoffe sorgen hierbei für einen spürbares Aufatmen der Kopfhaut.

Achtung: Nutze dafür bitte lauwarmes Wasser, denn heißes Wasser öffnet die Schuppenschicht. Die Kopfhaut trocknet aus und produziert zum eigenen Schutz mehr Talg, weshalb der Ansatz schneller fettig wird. Das Haar hingegen wird trocken und spröde.

3. Pflegen

Eine belebende Kur wie die 3-Min Growth-Boost von Mádara oder eine reichhaltige Maske, wie die 3-in-1 Hair Mask von Mudmasky versorgen Haar und Kopfhaut abschießend mit Feuchtigkeit und verschließen die Haarfaser wieder. Nach der Tiefenreinigung können Haarseren gut in die Kopfhaut einziehen und die Haare direkt an der Wurzel mit effektiven Wirkstoffen versorgen.

4. Veredeln

Haaröle legen sich wie ein Schutzfilm um jedes einzelne Haar, bauen es wieder auf, machen es geschmeidiger, spenden Feuchtigkeit, verhindern Frizz und beugen Spliss vor. Darüber hinaus wirkt das Öl auch als Hitzeschutz beim Föhnen und Glätten.

Tipp: Pre-Shampoo-Treatments wie das von BeOnMe schenken dem Haar vor dem Waschen Feuchtigkeit und lassen es seidiger wirken. Sie werden ins trockene Haar einmassiert und nach 15 Minuten wieder ausgespült.

Der richtige pH-Wert ist ausschlaggebend

Der optimale pH-Wert der Haut liegt bei 5,5 und sollte grundsätzlich erhalten bleiben, um die Haut vor Austrocknung und Reizen zu schützen. Um den Säureschutzmantel der Haut zu erhalten, sind Pflegeprodukte im sauren Bereich (pH-Wert unter 7) perfekt.

Unser Tipp: Feste Shampoos. Sie pflegen die Haare nicht nur schön, sondern ordnen sich auch hervorragend in den Zero Waste-Trend ein. Der CO2-Fußabdruck wird minimiert und die Umwelt geschont. Außerdem sind sie in etwa 3x ergiebiger als Flüssigshampoo.

Als Valerie Grandury vor einigen Jahren ein Bad nahm, wurde ihr zum ersten Mal die Menge an Plastikflaschen, die sich auf ihrem Wannerand stapelten, bewusst. Die Gründerin von Odacité recherchierte im Zuge dessen und fand heraus, dass jährlich etwa 552 Millionen Plastik-Shampooflaschen auf der Mülldeponie landen. Das wollte sie ändern, zumindest ein Stück. Mit der Lancierung ihres ersten Haarpflegeprodukts hat sie solch einen umweltbewussten Ansatz geschaffen: Ein festes Shampoo aus Kokosnusspulver, Cupuaçu-Butter, das ohne Wasserzusatz hergestellt wird und bis zu 80 Waschgänge aushält.

Auch gegenüber Haarseifen gibt es so einige Vorteile: Haar und Kopfhaut brauchen nicht viel Umgewöhnung, da festes Shampoo dieselben Eigenschaften wie ein konventionelles Shampoo hat, nur setzen die meisten Hersteller hierbei auf natürliche und vegane Inhaltsstoffe. Du musst weder auf den Grad der Überfettung noch auf den der Härtegrad des Wassers achten. und verglichen mit einer Haarseife lässt sich festes Shampoo in jedem Fall gut ausspülen, beschwert schnell fettendes Haar nicht zusätzlich und verfügt über einen intensiveren Schaumeffekt.

Für die Extra-Pflege kann nach dem Shampoonieren zusätzlich ein fester Conditioner, wie der Conditioner Bar Hibiskiss von Foamie verwendet werden. Er ist vegan, kommt ohne Silikone und Plastik aus und pflegt geschädigtes Haar mit Kakaobutter, Sonnenblumenöl und Hibiskus-Extrakt gesund und geschmeidig.

Simple as that.

In diesem Sinne: Love is in the hair!

Sandra

P.S. Unsere The Natural Box Sea Goddess meint es auch gut mit deiner Kopfhaut: Öffnest du den Deckel, wird dir das Frischewunder von Haarliebe ins Auge fallen. Das feste Shampoo ist die perfekte Reinigung für fettige Ansätze und trockene Spitzen. Minze und Malve sorgen für ein frisches Haargefühl; der Verzicht auf Plastik, Silikone und Parabene für ein gutes Gewissen.